Schutzkonzept

Flyer Schutzkonzept

Judo bedeutet gegenseitiger Respekt, Vertrauen und Verantwortung. Deshalb haben wir ein klares Schutzkonzept gegen Gewalt entwickelt. Es soll allen Mitgliedern, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen einen sicheren und geschützten Ort bieten.

1. Unsere Haltung

Gewalt hat bei den Mattenfüchsen keinen Platz. Das gilt für körperliche, seelische und verbale Gewalt genauso wie für Grenzüberschreitungen und Machtmissbrauch. Wir stehen für ein Miteinander auf Augenhöhe, in dem sich jede und jeder willkommen und sicher fühlen kann.

2. Risikoanalyse – wo wir genau hinschauen

Wir haben unsere Vereinsarbeit offen betrachtet und mögliche Risiken benannt:

  • Trainingssituation: Enger Körperkontakt beim Judo erfordert ein hohes Maß an Vertrauen. Hier können Grenzen leicht übersehen werden
  • Trainer-Mitglied-Verhältnis: Erwachsene haben eine besondere Vorbild- und Aufsichtspflicht gegenüber Kindern und Jugendlichen
  • Umkleide- und Sanitärbereiche: Rückzugsräume, in denen Privatsphäre geschützt werden muss
  • Fahrten und Wettkämpfe: Situationen außerhalb des gewohnten Trainingsrahmens

Diese Punkte sind keine Vorwürfe. Sie sind der Grund, warum wir bewusst handeln und klare Strukturen schaffen.

3. Unser Schutzkonzept in der Praxis

  • Klare Regeln: Unser Verhaltenskodex gilt für alle. Trainer, Betreuer, Eltern und Mitglieder verpflichten sich zu einem respektvollen Umgang. Er ist für jeden einsehbar und Teil der Vereinsaufnahme
  • Geschulte Ansprechpersonen: Wir haben benannte Vertrauenspersonen im Verein. Sie sind geschult, haben ein offenes Ohr und sind Anlaufstelle bei Sorgen, Fragen oder Grenzüberschreitungen. Ihre Kontaktdaten findet ihr im Schaukasten und auf der Homepage
  • Transparenz im Training: Übungen werden altersgerecht und mit klarer Kommunikation angeleitet. Niemand wird zu etwas gezwungen. Ein “Stopp” wird immer respektiert
  • Prävention von Anfang an: Schon bei den Kleinsten sprechen wir über Körpergrenzen, “Nein”-Sagen und das Recht, sich unwohl zu fühlen. Stärke heißt auch, um Hilfe zu bitten
  • Saubere Strukturen: Alle Trainer und Betreuer legen ein erweitertes Führungszeugnis vor und nehmen regelmäßig an Schulungen zum Kinderschutz teil

4. Was tun, wenn etwas nicht stimmt?

Wenn du dich unwohl fühlst, etwas beobachtet hast oder dir etwas komisch vorkommt, dann sprich es an. Du kannst dich jederzeit an unsere Vertrauenspersonen, den Vorstand oder auch an externe Beratungsstellen wenden. Jede Meldung wird ernst genommen, vertraulich behandelt und ohne Konsequenzen für dich geprüft.

5. Gemeinsam Verantwortung tragen

Schutz funktioniert nur zusammen. Wir bitten auch euch, liebe Eltern: Redet mit euren Kindern über Grenzen und darüber, dass sie immer zu euch kommen können. Und wir bitten euch, liebe Mitglieder: Schaut aufeinander und steht füreinander ein.

Judo stärkt Körper und Charakter.
Unser Schutzkonzept sorgt dafür, dass diese Stärke auf einem sicheren Fundament wächst.

Kontakt für Rückfragen und Anliegen

Vertrauensperson Kinderschutz:

  • Inge Blum - Inge-blum_AT_web.de
  • Martina Nohr - Martinanohr_AT_gmail.com
  • Alla Kolevatov - kolevatovalla_AT_gmail.com

Vorstand Mattenfüchse Köln-Südstadt e.V.:
Inge Blum
Jochen Höfling

Jugendleiterin:
Martina Nohr

Wir danken euch, dass ihr diesen Weg mit uns geht. Denn nur in einem geschützten Umfeld kann aus Judo das werden, was es sein soll: ein Ort der Stärke, des Respekts und der Gemeinschaft